ZwischenRäumenBeineBaumeln

Einige solcher Künste gibt’s da draußen; wiederum ein paar mehr lohnten sich, der Erfahrung und dem Impuls gemäß. Eine hat’s nun heute bis in sprachliche Welten geschafft: ZwischenRäumenBeineBaumeln.

Im steten Wechsel inbegriffen, passieren so einige ZwischenRäume den Film vor und hinter der Linse. Sie nicht ausgestopft mit flauen MagenGefühlen verstreichen zu lassen, sondern ihnen innezuwohnen, - vorSicht: - “das ist die Kunst”. Und falsch, selbstRedend. “Aber versuchen kann man’s ja mal.” Mag sein.

Lieber einmal wieder den Boden unter den Füßen verschenken und baumelnd dazwischen blicken. Dann relativieren sich Relationen selbstTätig, geben - typisch ZwischenDrin - den Blick frei. Wie gut das tut und nebenbei ist man, fast verhofft, schon längst im nächsten Raum angelangt.

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Empiricism sells!

FreiTägliche Verblendung treibt so Manchen zu Manchem - heut Wøzard zu Solchem:

Empiricism sells

Dank auch an TipTap für die wundervolle Grundlage solcher Zauberei. Es grüßt recht herzlich, Eure Tinkerbell of Educational Science.

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Desisoliert

Dream_Bologna

Danke, Bologna. Wird gemacht.

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Wieder seh ich Schleier sinken/ Und Vertrautestes wird fremd (Hesse)

Nicht “erst”, vielMehr “schon” jetzt, wenn der Tee neben mir dampfend erkaltet, erahne ich UnbeErkanntes. Fünf Minuten, sagt man; in jedem Fall länger als drei. Da bleibt einem ja beiNahe ein wenig Zeit übrig - man hat gleichsam etwas für sie übrig, um einMal in Schriftlichkeit zu denken. Getan, gesagt! Es erinnert Mich. Es erinnert an Mich. Es erinnert Mich an Migräne ohne Kopfschmerzen, hat sie einst gemeint. Ein versuchter Dreischritt: Schwere, Trübe, Lösung. Da fallen Hesses Worte ein: Öfter mal Neues Erleben.

“[…] Seele beugt sich und erhebt sich/ Atmet in Unendlichkeit […]“

Der Tee will raus. Soll er doch. nungutnaschön.

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Contra el silencio y el bullicio invento la palabra. (O. Paz)

Wandelte man durch Weimar zu nicht verfügbarer Stunde und staunte über Parallelgesellschäftigkeit, träfe man unvermittelt auf Präsente für besonders präsente Periphermenschen (Malmsheimer 2009) im Präsens:

weimar_filz

Überwände man eine Reihe von Schreckmomenten und gewährte man dem Zweifel an der Verkäuflichkeit den Vortritt vor plausibleren Unglaäublichkeiten, fände man sich äußerst unverhofft an der Seite einer hinreißend gleich-gültigen Ada, einem leichtfüßigen Alev, einem realitätsverwurzelten Olaf, einem selbstverschuldeten Smutek, einem hoffnungsschwingenden Höfi und einer tränenreichen Juli.

Juli: “Einmal Thüringen - Zeh, bitte.”
Welt: “Einfach?”
Juli: “Hm… für heute bitte Hin- & Rückweg.”

Gelänge der Schritt zurück und oder hinein, liefe man gemeinsam; um schließlich eine dieser Lösungen zu erspähen.

weimar_zitat_2

Und es geht weiter - immeralles:

Contra el silencio y el bullicio invento la palabra/
libertad que se inventa y me inventa cada día. (Octavio Paz)

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