Stell Dir vor es ist Post-Test und keiner geht hin. (frei nach C. Sandburg)
Der prospektive Post-Test (kurz: PROST) macht’s möglich. Wenn man der Schwierigkeit der Verschiebung des individuellen Refernzrahmens innerhalb der Veränderungsmessung mit retrospektiven Prä-Tests (kurz: RPT) den Wind aus den Segeln nehmen darf kann, warum dann nicht…
In etwa so:
Item 1 von 1: Was werden Sie wissen?
( ) Nichts ( ) Sonstiges ( ) Alles ( ) 42
(Bitte schraffieren Sie Zutreffendes dunkelweiß!)
Mit etwas schlechtem Willen Mühe wird’s noch rasch eine Verhältnisskala (welches Vielfache von “Nichts” ist “Alles”?) und tada: Sollte sich im Vorhinein herausstellen, dass die Versuchspersonen ohnehin nach der Intervention nicht mehr Wissen werden als zum Prätest-Messzeitpunkt, können wir uns den ganzen leidlichen Aufwand sparen und die Erziehungswissenschaft einfach gleich in einem Aufwasch mit abschaffen.
Na dann: PROST.
Ein Trackback
PROST 2.0…
An seltenen Tagen, da entdeckt man frei heraus jene Dinge, die einem Arbeit abnehmen. Viel Arbeit. Was sich hinter dem schlichten Akronym [pdlink] PROST verbirgt, wird uns helfen unzählige Steuergelder zu wahren, die (sehen wir der Sache einmal ernsth…